Freitag, 20. Juni 2014

through with you

Tag 5-7: den Strand erkunden, ins Dorf fahren, Bonbons kaufen, niedliche Läden anschauen, Eis essen, Drachen beobachten, Sandstürme, Sonnenuntergang beobachten, Dünen erklimmen, durch Sand rollen, Nächte durchlabern, Leben genießen








Sonntag, 15. Juni 2014

other dancers may be on the floor

Tag 4: aufstehen, Frühstück, Doctor´s Diary kucken, stundenlang, Sonne genießen, Dünen erkunden, Mittagessen in der Sonne, Doctor´s Diary, Aufräumen, Putzen, laute Musik dazu, Grillen, Mädelsgespräche die halbe Nacht






Samstag, 14. Juni 2014

Fanö Teil 2

Tag 3: die Anderen stehen überraschend sehr früh vor der Tür, Freude, Hallo Hallo und Huhu, Aufregung, erstmal Frühstück, danach an den Strand, ein bisschen dem Meer entgegengehen, mit den Fahrrädern zurück, die Anderen von der Fähre abholen, zu wenig Platz im Auto, Anne im Kofferraum, noch nie gemacht, aufregend, zurück gefahren, Dünen erkundet, auf die höchste Düne gesetzt, Leben genossen, Moment geschaffen, Abendessen gekocht, gegessen, ab in den Pool, Doctor´s Diary geschaut, die Anderen schauen Fussball, Ich Dr.House, Allergieanfall, Besuch vom Küchenchef des Hotels, Schwachsinn geredet, irgendwann dann schlafen gehen












Freitag, 13. Juni 2014

Fanö Teil 1

Tag 1 und 2: aufstehn, 4 Uhr morgens, anziehen, Zähne putzen, gerädert fühlen, Zeug ins Auto laden, los fahren, auf nach Fanö, 4 Menschen im Bulli, der vollgepackt ist bis oben hin mit Essen für 12 Personen für 12 Tage, Abiurlaub, im Auto noch ein bisschen dösen, auf einmal da, Auto ausräumen, Zimmer beziehen, Essen, Strand, spazieren, ins Dorf fahren, Menschen kennen lernen, alle ganz liebe und sprechen Deutsch, Dorf anschauen, wunderhübschen Rucksack sichten, Kauf vornehmen, Hose kaufen, entspannen, durch die Dünen wandern, frei fühlen, Abendessen, Film kucken, schlafen gehen, hundemüde












Donnerstag, 12. Juni 2014

Mittwoch, 11. Juni 2014

time was ticking

Reiseziel : London
Reisende: Ich (und wirklich nur ich)
Musik: Gregory Porter - Time is ticking

„time is ticking, time is ticking, did you dance out in the rain?“
Several times. Es fisselt, ich trage meine grüne Barbourjacke, die nach Pferd mieft und eigentlich Papas ist, ich gehe zum Bus. Tete begleitet mich, hat heute morgen überraschend bei mir geklingelt, als ich noch schlief. Wollte eigentlich einen Zug früher nehmen, hatte ihr das auch so gesagt, sie wusste nichts von meinem Umentscheiden, also auch nicht, dass ich noch schlief.
Wir haben Nudeln mit Spargel von gestern gefrühstückt, und Weißbrot mit Honig, dazu Lilifee-Tee und Apfelschorle. Tete hat mir ihren Wolfpulli ausgeliehen, weil ich vergessen habe, mir noch einen von Tim zu leihen. Ich kann mich nicht entscheiden welche Jacke ich anziehe, wir machen eine Pro und Contra Liste zu jeder Jacke und entscheiden uns dann doch für die, die ich sowieso anziehen wollte. Ich hab nur ganz wenig dabei, außer dem, was ich gerade anhab: 2 Tops, 3 Unterhosen, 3 Paar Socken, 1 Pulli, Laptop, Kamera, Kleinkram. Sehr untypisch für mich. Aber heute fängt sowieso ein neues Leben an!
„time is ticking, times is ticking, did you jump out of a plane, did you make love on a train?“
Not quite yet. Gestern geschrieben
an Tim: „ich weiß für dich ist das nicht so aber ich fühl mich grad so aufbruchsgestimmt als würde morgen ein neues leben anfangen oder so  (aber vllt ist das ja auch der anfang vom neuen leben wer weiß das schon so genau :)) auf jeden fall wollte ich dir sagen dass du ein ganz wundervoller freund bist und ich unglaublich froh bin dich zu haben und obwohl ich nur 3 tage weg bin die sich für mich eher wie drei Monate anfühlen werden und für dich vermutlich wie ein paar stunden wirst du mir sehr sehr fehlen! und ich denke Dienstag auf jeden fall an dich  aber ich weiß dass du das mit links schaffst (bzw in deinem fall mit rechts :D) ich hab dich lieb und freu mich jetzt schon dich Donnerstag zu sehen!!“
Ich bin wirklich sehr glücklich mit ihm.
It´s not too late“
Damn, right! Heute fängt ein neues Leben an. Ich weiß nicht warum, aber es ist so. Ich bin gerade erst 18 geworden und fühle mich eigentlich noch sehr, sehr klein in dieser Welt, aber trotzdem fahre ich heute alleine nach Hamburg, um von dort alleine zu fliegen, um alleine 3 Tage in London zu sein, um alleine zurück zu fliegen und alleine nach Hause zu fahren. Ich glaube ich kann ein bisschen stolz auf mich sein. Bin ich zumindest.
Tete ist also noch mit bis zur Bushalte gekommen. Hat ein Foto mit ihrem uralt Handy von mir gemacht: vorher-nachher Vergleich quasi. Bus fahren wie immer. Komische Leute, die mich zu beobachten scheinen. Ich, die grimmig zurückstarrt und doch eingeschüchtert ist. Aus dem Bus gestiegen, Zeitschrift gekauft, Kaffee und Bagel gekauft, Ticket gekauft, fünf mal auf die Anzeigetafel geschaut, zum Bahnsteig gelaufen, auf Zug gewartet, eingestiegen, Streit mit dem roten Indianer gehabt. Dummer Störenfried!
„time is ticking, time is ticking, did you wash away the pain?“
Umgestiegen, Prasselregen, HH erreicht, Hamburg Heimatgefühle, Franzbrötchen gekauft, S1 zum Airport, Terminal gesucht, Sicherheitskontrolle gesucht, gefunden, erstmal Pause gemacht, Franzbrötchen verspeist, dazu Apfelschorle, Papa telefoniert, Sicherheitskontrolle etwas aufgehalten, viel Schmuck und Krempel, Gate gesucht, Schildern quer durch den Flughafen gefolgt,  Gate gefunden, Passkontrolle, alle ganz nett, Free Wifi von turkish airlines für eine Stunde, Panik geschoben, Katha, Axel, Puffy, Tim vollgetextet, Toilette, gleich gehts los, hier sprechen schon welche Englisch, kleines Kind krabbelt an mir vorbei, obwohl sie süß sind, sie nerven mich, gleich London/Luton, hab ein bisschen Angst vorm Fliegen.
„time is ticking, time is ticking, did you finish war and peace, did you make peace with a friend?
It´s not too late“
Flug überstanden, als ich dann nach Ewigkeiten, irgendwie hatte alles etwas Verspätung, in den Flieger gehen durfte, fand ich also auch meinen Sitzplatz, 20 B, nicht am Fenster, nicht am Gang, genau in der Mitte. Die Frau links von mir, am Fenster sitzend, hatte wohl nie lächeln oder sprechen gelernt, der Mann rechts von mir, am Gang sitzend, war schon eingeschlafen bevor ich mich überhaupt angeschnallt hatte. Die Sicherheitsrichtlinien habe ich mir dann auch erstmal 2-3 mal durchgelesen und fand auch die Vorführung dieser, durch die Stewardessen und Stewards -heißt bestimmt nicht so aber ich finds so ganz witzig- empfand ich als durchaus amüsant. Außerdem verfügten diese über eine übermäßige Freundlichkeit, dass sie mir schon durchaus sympathisch waren. Man suchte Platz für sein Zeug, man setzte sich, man schnallte sich an und Anne verlor die Nerven, fand sie aber zum Glück noch ab und an wieder.
„cause life just spin round like the hand of a clock, are we just pushing time? or is time pushing us?“
Die Nervosität war nicht zu verleugnen. Kurzes Hallo vom Kapitän, Anne sucht den perfekten Song, um sich selbst zu beruhigen, Start und Landebahn gesucht, beschleunigt, stark beschleunigt, sehr stark beschleunigt, vorderer Teil verlies den Boden, hinterer Teil verließ den Boden, Anne wollte gerne ein Quieken von sich geben, unterdrückte dies aufgrund der allgemein eher fehlenden Emotionen, links schweigendes Handygestarre, rechts schlafendes an den Sitz Gelehne, lieber wieder, man empfand den Start doch eher als angenehm aufregend, bis zu dem einen Punkt an dem sich Anne dachte „Oh Nein, jetzt reist es mich auseinander“, gerade als sie das Gefühl hatte ohnmächtig zu werden war es auch wieder vorbei und durch das aufregende Ziehen im Bauch ersetzt worden. In der Luft angekommen, atmet man auf und überlegt womit man den Flug denn jetzt verbringen könnte, Rucksack war möglichst weit entfernt im Gepäckfach, und an rechts Schlafbacke war wohl nicht dran vorbei zu kommen, also iPod, Hörbücher, man hört ja kaum was, Musik, ja schon besser, auf einmal: lähmende Müdigkeit, Versuche zu schlafen scheitern, aber die kurze Zeit ist dann doch bald rum und man landete.
„the grind to the train, to the bus, to plane“
Aussteigen, aufatmen, zurechtfinden, anderen hinterher laufen, sich anstellen und Pass zeigen, erste einseitige englische Konversationen gemeistert, nun Ausgang suchen, Weg nach Central London finden, verschiedene Möglichkeiten, einfachste: Zug, vorher: Bus zum Zug, Ticket gelöst, eingestiegen, Hunger, Lösung: Quetschbabybrei, Aussteigen, Plattform suchen, am Automaten schnell noch Chips gekauft, einsteigen, rote Sitze die sehr tief sind irgendwie, Chips futtern, Känguru hören, aussteigen, Ausgang suchen, Supermarkt finden, da gibt es alles in Fertig-abgepackt-Format sogar Wein schon abgefüllt im Plastikglas mit Deckel drauf, „ich glaub ich muss für immer hier bleiben!!“ (BITTE BITTE), Nudeln mit getrockneten Tomaten, Rucola und Feta, Himbeerjoghurt, Ausgang gefunden , nach Weg gefragt, super freundliche Frau mit pinken Haaren fragt ob sie helfen kann, fühle mich direkt mit dieser Haarfarbenschwester verbunden,  ein bisschen umständlich gelaufen, aber Zielgerade, langsam wird's dunkel, komische Gegend, gehen wir doch mal einen Schritt schneller, Rückenschmerzen vom Rucksack, ah gefunden, Tür-verriegelt, Klingel, keiner öffnet, nochmal Klingel, aber da is doch Licht, anrufen, nochmal, keiner öffnet, keiner geht ran, was mach ich denn wenn, 18 jähriges Mädchen geht alleine auf Reisen, toll Anne gescheitert, war doch klar, jemand öffnet, Thank God, ein Gast, rein gegangen, Rezeption, keiner da, menschen laufen vorbei, Sorry do you happen to know if there is anyone who can help me check in?, ja der dreht grad seine Runde, you´ll have to wait, Anne wartet, oh sorry, bla bla, ich zeig dir alles, bla bla.
„be on time to the end of your life“ 

Mein Zimmer voll in Ordnung, no wifi in the rooms, oh menno schade, fühle mich sozial isoliert, würde doch grad gerne mit wem reden, mmh Laptop an, Wlan suchen, oh das is doch offen, Facebook klappt, iMessage auch, andere Seiten nicht, egal zumindest etwas, Essen geschnappt, Musik an, mit Axel geschnackt, glücklich, Gemeinschaftstoilette, Zähne geputzt am eigenen Waschbecken, noch mit der ein oder anderen Person geschrieben, Fenster auf, Känguru, Gute nacht, Gott ist das warm.
„no it´s no life for me, let´s make life soblime“

aufgewacht, Zimmerservice, oh nein nicht dass die gleich zu mir kommen, tief und fest geschlafen, aber ich muss dringend duschen, Pulli übergeschmissen, Hose an, Toilette, es ist 9 uhr, da putzt grad wer in den duschen, männlich, ich hab kein Handtuch, erstmal „Frühstück“, Reste von gestern, Zähne geputzt, Hörspiel, na gut, aufgerafft, nehme ich halt n Top als Handtuch, also Shampoo gesucht, rüber geflitzt, Dusche relativ eklig, aber benutzbar, Duschkabine nicht abschließbar, ausgezogen, drunter gestellt, Dusche angenehm warm, kein Waschzeug aber Körper kann man ja auch mit Shampoo waschen, dann an der Luft trocknen, Pulli über halbnasse Anne, in Unterwäsche rüber geflitzt, doch kein Mann, getrocknet angezogen, Serviette zu Q-tipp umfunktioniert, Creme, Parfum, Kajal, Stadtplan ankucken.
„time is ticking, time is ticking, did you dance out in the rain“
Losgehen, hab ich den Schlüssel mit, nochmal nachschauen, ok losgehen, bin ich hier richtig, bunte Statuen, Ticket kaufen, Moment wo will ich hin, Plattform suchen, noch ne Treppe, Tottenham coard road, welche Richtung ist oxford street, da, ne irgendwie nciht, da, mmh erstmal Richtung piccadilly circus gehen, wuaah Regen, wuaah viel Regen, Flasche Wasser kaufen, und Kakao, immer noch Regen, einfach weiter gehen, hierlang?, nee da, doch nicht, und jetzt, da, oder da, vielleicht, nochmals aufn Plan kucken, da lang, könnte klappen, mmh, ah piccadilly, dich kenn ich, hach ok und jetzt, na gut da lang, ja Läden, mmh zu teuer, teuer, utopisch teuer, wer gibt für sowas überhaupt geld aus, teuer, teuer, oh is der Bh schön, oh das kann ich mir ja sogar leisten, 3 Panties für 10 Pound, Anne du hast genug Unterbuchsen, aber eben kucken, ach 3 für 10 is doch preiswert, ok die mit Blümchen in schwarz, oh die mit Blümchen türkis, oh und die blaue mit Spitze, geilo, oh der Bh is aber hübsch, anprobieren kann man ja, wo war jetzt der schöne, ach da, auch anprobieren, oh der is auch nett, ok Umkleiden suchen, hin und her entscheiden, doch das kaufen was man eh wollte, nächster Laden, toller Schmuck, teuer, teuer, nächster, Topshop, riesen Topshop, Portemonaie, Rucksack, ne doch nicht, zu babyblau, Hose passt nicht, ok nur das, nächster Laden, Hose nö, Rucksack ja, Hunger, Starbucks na gut, tripple cheese roastie, chocolate cake, smoothie energising, wifi, Tim, Hörbuch, wunderhübsches Top, noch ein Laden Socken
„time is ticking, time is ticking, did you jump out of a plane, did you make love on a train?“
ok raus nach camden town, ach hier war ich schonmal, Künstler labert mich an, ja is ok, cool Selbstverwirklichung und so, hört sich geil an der Track, ja is gebongt für Simi gekauft, kleine Stände, nicht dass was ich suche, naja, am Wasser lang laufen, Fotos machen, rumexperimentieren, wunderhübsche Katze, nettes Mädel, die das auch so sieht, Regents Park suchen, ein bisschen drum herum laufen, Toilette, 4 Uhr Abendessen, Wrap mit Gurke, Feta, Salat, Paprika, Falafel, Hummus, Trockenfrüchte mit Joghurt überzogen, ins Gras setzen Hörbuch, Leute beobachten, Sonne genießen, Gärten fotografieren, Leute beobachten, heimlich fotografieren, möglichst komplizierter Rückweg, Zeit rumkriegen, tote Füße, Reichen Siedlung, Sicherheitsmensch mit Maschinengewähr an der eigenen Eingangstür, wasn leben, rumstrolchen, Sonne, Regen, Sonne, Hostel wiederfinden, kaputt sein, Toilette, Facetime mit Axel geht nicht, Essen, Musik, schreiben, packen, sortieren, müde sein, schon wieder zu warm
It´s not too late“

aufgewacht 7 Uhr, es ist laut draußen, Straßenverkehr, viel zu früh, in Deutschland wäre es doch erst 6, mein Wecker klingelt etwa in na Stunde, nee mehr, ich will noch weiter schlafen, stell ihn einfach 2 h später, Augen zu, umdrehen, nochmal, geht nicht, zu hell, zu laut, zu warm, eingenickt, Wecker, hocgeschreckt, na gut 8:30 ist ne gute Zeit, also aus dem Bett springen, Toilette, Musik, anziehen, zu Ende packen, Zähne putzen, los gehts, alles mit? Schlüssel abgeben, auschecken, zur U-Bahn, Mornington Crescent, nochmal zurück schauen, Foto vom Hostel, ein paar Fotos aufm Weg machen, Ticket kaufen, nimmt keinen 50er der Automat, der Mann an dem Stand da, ne der will den auch nicht haben, auch nicht wenn ich Wasser und Tempos kaufe, Gott hab ich Durst und Hunger, ich muss langsam echt mal was zu Essen suchen, aber Zeitplan folgen, also Ticket am Schalter, U-Bahn fahren, nette spanische Touris, Menschen in der U-Bahn beobachten, Stadt toll finden, bewundern, irgendwann möchte ich wirklich hier wohnen
„time is ticking, time is ticking“
aussteigen, Tottenham Cord Road, umsteigen bis zum Oxford Circus, mein Rucksack tötet mich, irgendwie bin ich ja schon recht selbstständig, komme wirklich klar, werde Profi im U-Bahnplan lesen, raus aus der U-Bahn, Sonne, Hunger, mmh Starbucks, schon wieder, eigentlich unterstütz ich die ja nicht, mh naja wenn nichts anderes da ist, Hunger, Apfelsaft innocent und Wasser, voll bepackt, keine Chance den Rucksack nochmal ab und wieder auf zu setzen zu kompliziert und anstrengend,  aber ich hab ja noch Platz in den Jackentaschen, Läden stöbern, Forever 21 jeih, ich muss noch das ganze dämliche Kleingeld loswerden, eigentlich will ich ja nichts anprobieren, aber bei mehreren Teilen, na Gut, ein Kleid, 3 oberteile, nehme aber nur eins, netter Kassierer, der auch noch ein klitzekleines bisschen Deutsch spricht, raus Sonne, noch ein bisschen weiter gebummelt, einen Bikini gefunden, anprobiert, passt iwie nicht so ganz, naja, mittlerweile Pulli umgebunden, einfach zu warm, Oxfordstreet lang gebummelt, süße Frau fragt MICH nach Weg, fühle mich geehrt, kann ihr sogar helfen, gehe weiter, finde U-Bahn Station, bin aber eigentlich viel zu früh, naja verbring ich also einfach noch ein bisschen Zeit am Bahnhof, also U-Bahn umsteigen, U-Bahn, St.Pancras, Essen suchen, Toastie mit Tomate Mozzarella, und Browne (leckerste den ich bisher gegessen hab), Gleis suchen, einsteigen, Zug, Rucksack wird unerträglich aber Zugfahren ist so schön, muss fast weinen weil ich nicht aus London raus möchte, denke über alternative Lebenspläne nach, die mich auf dem ein oder anderen Weg zurück nach London führen könnten, beobachte die Landschaft.
„time is ticking, time is ticking“
Bahnhof, kenn ich schon, aussteigen, Bus suchen, einsteigen, Flughafen, auf Plan Flug suchen, Panik, er steht nicht drauf, scheiße was tu ich jetzt?, Fuck Fuck Fuck, nochmal schauen, steht nicht drauf, nochmal, oh doch, puh da ist er, toll und woher weiß ich jetzt das Gate, mmh, naja erstmal dem Schild Departures folgen, Sicherheitscheck, Schuhe aus, Gürtel ab, muss dem Sicherheitsmenschen erstmal die Haarspirale erklären, darf dann doch durch, halte wie immer alle auf, naja, weiter, große Halle, Duty free, erstmal mit Leckereien eindecken, Starbucks, muss ja Internet haben, Wasser, Zitronenmuffin, popped Chips, schmeckt alles blöd, nur Wasser nicht, Laptop raus, deutsche Menschen gegenüber beobachten, ein bisschen Facebook, mit Axel schnacken, Tim Live Ticker schreiben, naja jetzt könnt ich ja noch ein bisschen rumkucken, hab ja noch Geld über, wollte Unterwäsche bei Victoria´s secret kaufen, steht kein Preis dran, will nicht fragen, mmh hab ja auch grad ganz viel neu, andere Läden, Süßigkeiten, Nudelgericht und Smoothie kaufen, Essen, gleich wird das Gate aufgemacht, flott aufessen, los gehts, Gate suchen, ewige Schlange, ich setzt mich nochmal ne Runde hin bevor ich mich anstelle, Leute beobachten, Check in, runter gehen, zum Flugzeug laufen, den Flughafen anschauen, Moment schaffen 


„time is ticking, time is ticking“ 

Die Fortsetzung
und die Fotos gibts Hier und Hier !